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schule@museum

RollenSpiele - Geschichte(n)
und Identität(en) auf der Spur

So lautet der Titel des Projekts, mit dem sich die Klassenstufe 7 der Pestalozzischule Soltau gemeinsam mit dem Spielmuseum Soltau im Dezember 2009 auf die bundesweite Initiative schule@museum hin beworben hat.

Im Januar 2010 kam die erfreuliche Nachricht, dass wir eines von 16 Projekten waren, die aus nahezu 150 Bewerbungen ausgewählt wurden, ihr Bundesland - in unserem Falle also Niedersachsen - zu vertreten.

Auf einem ersten "Entwickler-Workshop" von schule@museum hat in Berlin Anfang März 2010 ein erstes Kennlerntreffen der jeweils Projektverantwortlichen aus Museum und Schule stattgefunden, das der gemeinsamen Verständigung über die Ziele sowie der Weiterent- wicklung und Präzisierung der einzelnen Projekte diente. Kurz vor den Sommerferien fand dann ein zweites Treffen aller Beteiligten in Essen statt.

Wenn Sie mehr über unser Projekt und das Konzept erfahren wollen, so können Sie sich hier [145 KB] unsere eingereichte Projektskizze als pdf-Datei (145KB) herunterladen.

Zu Beginn des Schuljahres 2010 ging es auch ganz pratisch für die Schüler/-innen los. Neben dem ersten Kennenlernen stand zu Beginn des Projektes ein gemeinsamer Besuch im Spielzeugmuseum Soltau an.

Es gab ein paar Informationen zur Geschichte des Hauses und der Ausstellungsstücke. Dann mussten alle eine kleine Suchaufgabe lösen, bei der das ganze Museum genauer "unter die Lupe" genommen wurde. Danach blieb aber auch noch genug Zeit, sich die vielen interessanten Dinge im Museum anzu- sehen und verschiedene Spiele auszuprobie- ren.  

Aber auch in der Schule beschäftigte man sich sowohl theoretisch als auch praktisch mit Spielen und der eigenen Spielerfahrung.

Ein Schwerpunkt bildete dabei historisches Spielzeug. Gemeinsam mit Frau Kautz und Herrn Weber vom Spielmuseum wurde dafür u.a. eine kleine Zeitreise unternommen, indem sich alle an Spiele heran wagten, die bis zu 7000 Jahre alt sind. So versuchten sich die Schülerinnen und Schüler z.B. in der Kunst des weltweit beliebten Peitschenkreiselns und probierten das aus China stammende Diabolo-Spiel auf unserem Pausenhof aus.  


Im November 2011 fand dann die Abschlussveranstaltung des Projektes schule@museum inklusive der offiziellen Preisvergabe statt. Im Historischen Museum wurden alle Projekte aus dem ganzen Bundesgebiet noch einmal der Öffentlichkeit präsentiert. Am Ende gab es dann für alle sogar eine Auszeichnung, den s@m-Award. Die Skulptur aus Glas kann in einer unserer Schulvitrinen bestaunt werden.


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